Rhetorik-Seminar: Reden hat viele Facetten

Wie schwer ist es, den ersten Schritt in Sachen „Reden vor Publikum“ zu tun? Nicht schwer, wenn man in einer tollen Runde mit Gleichgesinnten sitzt und mit kleinen Fragen zu einer Vorstellungsrunde verführt wird.

Ob „Käse im Kopf“, Columbus-Effekt oder unentdeckter Kontinent (von Plastikmüll im Meer) – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rhetorikseminars haben Bilder gefunden, um das auszudrücken, was sie bewegt. In den zwei Tagen erlebten und erprobten sie ganz unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Reden.

  • Als Selbstpräsentation: eine Geschichte mit überraschendem Einstieg und knackiger Pointe. (Trainer: Thomas Hoffmann)
  • Oder als Kurzvortrag mit klarer Struktur, bei dem die größte Herausforderung darin besteht, das Thema einzugrenzen … (Esther Debus-Gregor)
  • Schließlich in Form einer Stegreifrede, gut vorbereitet durch das Trainingsmodul „Komm auf den Punkt“. Geübt wurde hier, in 5 Schritten zur  Kernaussage zu kommen und das JA der Zuhörer abzuholen. (Harald Dill)

Wer mit sich im Einklang ist, hat besser reden. Die nötige Lockerheit und Umgang mit der eigenen Stimme erlebten wir im Modul „Körper und Stimme“. Übungen, die jede/r in den eigenen Alltag integrieren kann. (Claudiha-Gayatri Mattusek)

So unterschiedlich die Ziele der Einzelnen auch waren –  während einige mit konkreten Themen und einem bevorstehenden Rede-Anlass kamen, hatten andere mehr den allgemeinen Wunsch, „besser rüberzukommen“ –  alle haben Anregungen mitgenommen: Am Ende gut gerüstet, um Stärken an sich zu entdecken und weiter an ihnen zu feilen.

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